Ein einfaches, aber doch oft nicht verstandenes Prinzipt: Der Unterschied zwischen Brutto-Dauer und Netto-Aufwand.
Wie lange denken sie Arbeitet ein Mitarbeiter für ihr Projekt? Wahrscheinlich würden sie im ernsten Moment sagen: Ja natürlich 40 h pro Woche. So stehts im Vertrag. Aber arbeitet denn die Resource nur für ihr Projekt? Selbst wenn dem so ist, sind 100% noch lang keine 40 Stunden. Ein Mitarbeiter hat Urlaub, Pausen, Ablenkungen und viele viele administrativen Tätigkeiten. Die Erfahrung lehrt, dass man mit einem Faktor von 0,7 gut beraten ist. Selbst eine exklusive Resource arbeitet also nur zu ca. 70% ihrer Zeit an ihrem Projekt.
Wie lange braucht jemand also für 1BT (einen Bearbeitertag) Aufwand? "Na da ist er ja morgen fertig!" - wohl kaum. Wenn man die Reibungsverluste für das Kontextswitching abzieht, sind das mindestesn 2 Tage in brutto real Zeitdauer.
Überlasten sie ihre Resourcen nie mehr als 70%, denn darunter leidet die Qualität. Das müssen sie später im Bugfixing nur doppelte und dreifach wieder nachholen.
Herzlichen Glückwunsch! Wenn sie das hier lesen, dann kennen sie den Unterschied zwischen einer 'E-Mail Adresse' und einem 'Uniform Resource Locator'. Darf ich ihnen noch mehr Details aus der Welt der Technik und des IT-Projektmanagements erzählen?
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28.11.2011
MS Projekt Einstellungen
Das berühmte MS Projekt. Jeder kennt es. Jeder hasst es. Und keiner kann damit richtig umgehen. Dabei ist dieses Monster-Tool gar nicht mal so schlecht, wenn man ein paar Tricks bei der Verwendeung beachtet. Im Vergleich zu anderen Projektmanagement Tools hat MS Projekt die Eigenschaft 'immer alles selber machen zu wollen'. Aber mit den richtigen Einstellungen kann man ihm das abgewöhnen:
MS Office -> Menü -> Extras -> Optionen
-> Reiter: "Berechnen" -> Berechnungsmodus > Manuell und
-> Reiter: "Terminplan" -> Standardvorgangsart -> Feste Arbeit
Wenn man nun Tasks und Abhängigkeiten einfügt ist nicht gleich immer alles 'zerschossen'. "Feste Arbeit" bedeutet: Wenn sie eine Resource zu einem Task hinzufügen, wird die Dauer kürzer und umgekehrt. Wenn sie "mit gewalt", die Dauer verkürzen, wird die Auslastung der Resource(n) höher. MS Projekt nennt das "Einheiten". Der geschätze Arbeitsaufwand für einen Task bleibt jedoch immer gleich.
Auf dem Reiter "Terminplan" gibt es noch eine Checkbox: "Angefangene Vorgänge automatisch unterbrechen". Standardmäßig ist dies aktiviert. Wenn sie einen halbfertigen Vorgang in die Zukunft verschieben, so wird der Taskbalken geteilt und nur der hintere (noch nicht erledigte Teil) verschoben. Das kann man so machen. Da ja der vordere Teil bereits in der Vergangenheit erledigt wurde.
Möchte man größere Umbauten am Projektplan in einer frühen Phase des Projekts machen, dann macht man diese Einstellung lieber aus.
Noch ein weiterer Tip: Sparsam sein mit Abhängigkeiten. Am besten Tasks gruppieren und dann ausschließlich nur Abhängigkeiten auf den obersten Ebenen vergeben, also z.B. Task-Gruppe B kann erst beginnen wenn die komplette Gruppe A fertig ist (Ende-Anfang-Beziehung)
Dann bleibt das Projekt einigermaßen handhabbar.
MS Office -> Menü -> Extras -> Optionen
-> Reiter: "Berechnen" -> Berechnungsmodus > Manuell und
-> Reiter: "Terminplan" -> Standardvorgangsart -> Feste Arbeit
Wenn man nun Tasks und Abhängigkeiten einfügt ist nicht gleich immer alles 'zerschossen'. "Feste Arbeit" bedeutet: Wenn sie eine Resource zu einem Task hinzufügen, wird die Dauer kürzer und umgekehrt. Wenn sie "mit gewalt", die Dauer verkürzen, wird die Auslastung der Resource(n) höher. MS Projekt nennt das "Einheiten". Der geschätze Arbeitsaufwand für einen Task bleibt jedoch immer gleich.
Auf dem Reiter "Terminplan" gibt es noch eine Checkbox: "Angefangene Vorgänge automatisch unterbrechen". Standardmäßig ist dies aktiviert. Wenn sie einen halbfertigen Vorgang in die Zukunft verschieben, so wird der Taskbalken geteilt und nur der hintere (noch nicht erledigte Teil) verschoben. Das kann man so machen. Da ja der vordere Teil bereits in der Vergangenheit erledigt wurde.
Möchte man größere Umbauten am Projektplan in einer frühen Phase des Projekts machen, dann macht man diese Einstellung lieber aus.
Noch ein weiterer Tip: Sparsam sein mit Abhängigkeiten. Am besten Tasks gruppieren und dann ausschließlich nur Abhängigkeiten auf den obersten Ebenen vergeben, also z.B. Task-Gruppe B kann erst beginnen wenn die komplette Gruppe A fertig ist (Ende-Anfang-Beziehung)
Dann bleibt das Projekt einigermaßen handhabbar.
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